Ja, sofern die Kauartikel keine Rind-Bestandteile enthalten. Unsere Pferdeprodukte sind zu 100 % Pferd und enthalten keinerlei Rind. Ebenso verhält es sich mit den hyboallergenen Alternativen Schaf/Lamm, Kamel und Büffel.
Kennen Sie das auch?
? Juckreiz
Vermehrtes bis heftiges Kratzen
? Verdauung
Durchfall - Erbrechen - Koliken
? Endlose Suche
Welche Alternativen?
?♂️ Unsicherheit
Was ist verträglich?
Versuchen Sie unsere hypoallergenen und vollständig naturbelassenen Kauartikel
✅ Monoprotein | ✅ 100% naturbelassen | ✅ Herkunft Europa | ✅ schonende Trocknung
Finden Sie im Folgenden eine Auswahl an Kauprodukten für Hunde mit Allergie.
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Futtermittelallergie beim Hund — was Halter wissen sollten
Eine Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit gehört zu den häufigsten Gründen, warum Hundehalter die Ernährung ihres Vierbeiners grundlegend umstellen müssen. Betroffen sind laut tiermedizinischen Schätzungen bis zu 10 % aller Hunde. Die Symptome reichen von Juckreiz und Hautproblemen über wiederkehrenden Durchfall bis hin zu chronischen Ohrenentzündungen.
Die häufigsten Auslöser sind Proteine aus Rind, Huhn, Weizen und Soja — also genau die Fleischsorten und Zutaten, die in den meisten handelsüblichen Futtersorten und Kauartikeln enthalten sind.
Was ist eine Ausschlussdiät?
Die Ausschlussdiät (auch Eliminationsdiät genannt) ist das einzige zuverlässige Verfahren, um eine Futtermittelallergie sicher zu diagnostizieren. Der Ablauf ist klar definiert:
Über einen Zeitraum von mindestens 8 bis 12 Wochen erhält der Hund ausschließlich eine Proteinquelle und eine Kohlenhydratquelle, die er bisher noch nie gefressen hat. Verbessern sich die Symptome in dieser Phase, wird schrittweise je eine weitere Zutat hinzugefügt, um den konkreten Auslöser zu identifizieren.
Entscheidend dabei: Während der gesamten Ausschlussdiät dürfen keinerlei andere Proteinquellen gefüttert werden — auch keine Leckerli und keine Kauartikel, die andere Fleischsorten enthalten. Genau hier wird es für viele Hundehalter schwierig, denn die meisten handelsüblichen Snacks und Kauprodukte enthalten Mischproteine oder nicht deklarierte Bestandteile.
Warum Pferdefleisch bei Allergien?
Pferdefleisch wird in der Tiermedizin seit vielen Jahren als hypoallergene Proteinquelle eingesetzt. Die Gründe dafür sind nachvollziehbar:
Pferd ist in der europäischen Hundefütterung weniger verbreitet. Die meisten Hunde hatten in ihrem Leben noch keinen Kontakt mit dieser Proteinquelle. Eine allergische Reaktion setzt aber voraus, dass das Immunsystem den Auslöser bereits kennt. Pferdefleisch eignet sich deshalb besonders gut als neue, unbelastete Proteinquelle im Rahmen einer Ausschlussdiät.
Darüber hinaus ist Pferdefleisch von Natur aus mager, gut verdaulich und reich an Eisen und B-Vitaminen. Es belastet empfindliche Mägen weniger als fettreichere Fleischsorten.
Schaf und Lamm — die zweite bewährte Alternative
Neben Pferd gilt auch Schaf bzw. Lamm als gut verträgliche Proteinquelle für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten. Lammfleisch wird in der regulären Hundefütterung zwar häufiger eingesetzt als Pferd, bleibt aber deutlich seltener als Rind oder Huhn. Viele Hunde hatten daher noch keinen oder nur wenig Kontakt mit Lammprotein.
Lammfleisch zeichnet sich durch einen höheren Fettgehalt aus als Pferdefleisch, was es für manche Hunde besonders schmackhaft macht. Gleichzeitig liefert es wertvolle Fettsäuren, Zink und B-Vitamine. Die etwas weichere Beschaffenheit vieler Lammprodukte macht sie auch für ältere Hunde oder Tiere mit empfindlichem Gebiss interessant.
Wichtig für die Ausschlussdiät: Lamm eignet sich als Eliminationsprotein nur dann, wenn der Hund bisher kein Lamm im Futter erhalten hat. Bei Hunden, die bereits lammhaltiges Futter kennen, ist Pferd in der Regel die sicherere Wahl. Im Zweifel sollte die Proteinwahl gemeinsam mit dem behandelnden Tierarzt getroffen werden.
Unser Sortiment umfasst Lamm-Kauartikel in verschiedenen Varianten — von Lamm-Ohren und Lamm-Fellstreifen über Lamm-Spaghetti bis hin zu Lamm-Ziemer und Lamm-Schlund. Alle Produkte bestehen zu 100 % aus Schaf bzw. Lamm und enthalten keine weiteren Proteinquellen.
Pferd oder Lamm — welche Proteinquelle für welchen Hund?
Die Entscheidung zwischen Pferd und Lamm hängt von der individuellen Vorgeschichte des Hundes ab
Pferd empfiehlt sich besonders für Hunde, die im Rahmen einer tierärztlich begleiteten Ausschlussdiät eine möglichst unbekannte Proteinquelle benötigen. Da Pferd in der handelsüblichen Hundefütterung kaum vorkommt, ist die Wahrscheinlichkeit einer bestehenden Sensibilisierung gering. Pferdefleisch ist zudem besonders fettarm und eignet sich dadurch auch für Hunde mit Gewichtsproblemen.
Lamm eignet sich gut für Hunde, die zwar auf Rind oder Huhn reagieren, aber noch keinen Kontakt mit Lamm hatten. Der etwas höhere Fettgehalt kann bei untergewichtigen oder sehr aktiven Hunden sogar ein Vorteil sein. Auch für Hunde, die Pferd geschmacklich nicht annehmen, stellt Lamm eine sinnvolle Alternative dar.
In beiden Fällen gilt:Ausschließlich Monoprotein-Produkte verwenden und während der Ausschlussphase konsequent bei einer einzigen Proteinquelle bleiben — auch bei Kauartikeln und Leckerli.
Worauf bei Kauartikeln für allergische Hunde achten?
Nicht jeder Kauartikel, der als „hypoallergen" beworben wird, ist auch wirklich für eine Ausschlussdiät geeignet. Folgende Kriterien sind entscheidend
Monoprotein: Der Kauartikel besteht zu 100 % aus einer einzigen Tierart — keine Mischungen, keine versteckten Anteile anderer Fleischsorten. Bei unseren Pferdeprodukten bedeutet das: 100 % Pferd, sonst nichts.
Keine chemischen Zusätze: Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Lockstoffe oder Aromen können bei empfindlichen Hunden eigene Reaktionen auslösen. Naturbelassene Produkte, die ausschließlich durch schonende Trocknung haltbar gemacht werden, sind hier die sicherste Wahl.
Nachvollziehbare Herkunft: Bei Allergikern ist eine kontrollierte und dokumentierte Herkunft besonders wichtig, damit ausgeschlossen werden kann, dass in der Verarbeitung Kreuzkontaminationen mit anderen Proteinquellen stattgefunden haben.
Deklaration der analytischen Bestandteile: Rohprotein, Rohfett, Rohasche und Feuchtigkeit sollten transparent angegeben sein. Das ermöglicht eine fundierte Einschätzung, ob das Produkt zur individuellen Fütterungssituation des Hundes passt.
Kauartikel während der Ausschlussdiät — geht das überhaupt?
Ja — vorausgesetzt, die Kauartikel bestehen ausschließlich aus der gleichen Proteinquelle wie das Hauptfutter. Wenn Ihr Hund im Rahmen der Ausschlussdiät auf Pferd gefüttert wird, sind Kauartikel vom Pferd die logische Ergänzung. Ebenso gilt das natürlich für die Alternativen Lamm/Schaf, Kamel oder Büffel.
Der Vorteil: Hunde haben ein natürliches Kaubedürfnis, das auch während einer Diätphase befriedigt werden sollte. Kauen wirkt stressreduzierend, fördert die Zahngesundheit und beschäftigt den Hund auf artgerechte Weise. Auf Kauartikel komplett zu verzichten ist weder nötig noch sinnvoll, solange die Proteinquelle stimmt.
Unsere Produkte von Pferd, Lamm/Schaf, Kamel, Büffel und weitere Alternativen decken dabei unterschiedliche Kaubedürfnisse ab: Von weichen Lungenwürfeln als Trainingsbelohnung über mittelharte Schlund-Stücke bis hin zu sehr harten Achillessehnen und Jumboknochen für intensive Kauer.
FAQ
Grundsätzlich ja. Für Welpen empfehlen wir weichere Produkte wie Pferdelunge, Pferde-Darmstangen oder Lamm-Ohren, die ohne starke Kaukraft aufgenommen werden können.
Die tiermedizinische Empfehlung liegt bei mindestens 8 Wochen, besser 10 bis 12 Wochen. In dieser Zeit dürfen ausschließlich die gewählte Proteinquelle und Kohlenhydratquelle gefüttert werden — Kauartikel eingeschlossen.
Pferd wird von der weit überwiegenden Mehrheit der Hunde sehr gut vertragen. Sollte Ihr Hund jedoch auch auf Pferd reagieren, kommen seltenere Proteinquellen wie Lamm/Schaf, Kamel oder Strauß in Frage. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Tierarzt.
Während einer laufenden Ausschlussdiät sollte konsequent nur eine einzige Proteinquelle gefüttert werden. Erst nach Abschluss der Eliminationsphase und in Absprache mit dem Tierarzt können weitere Proteinquellen schrittweise eingeführt werden. Außerhalb einer Ausschlussdiät können Pferd und Lamm grundsätzlich abwechselnd gegeben werden, sofern der Hund beide verträgt.











